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Braunschweigisches Landesmuseum

Angebot für Schulklassen ab 9. Jahrgangsstufe | Gruppen ab 13 Jahren

Dieser Workshop bietet Jugendlichen die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in den historischen Nationalsozialismus und die daraus erwachsene Form des heutigen Rechts­ extremismus zu bekommen.

In spielerischer Form beschäftigen sich Schüler_innen kritisch mit den Formen und Merkmalen des rechten Gedankenguts und lernen, dass sich auch fast 70 Jahre nach Ende des „3. Reiches“ nahezu die gleichen Einstellungen und Überzeugungen in den Köpfen extrem Rechter wiederfinden. Die Jugendlichen arbeiten In Gruppen an folgenden vier Stationen: 

Kontinuitäten-Suchspiel

Symbole, Zeichen und Losungen aus dem „Dritten Reich“ finden sich auch noch immer auf aktuellen CD-Covern und ex­trem rechten Magazinen. Die Schüler bekommen viele aktuelle Materialien an die Hand, die sie so oder sehr ähnlich auch in der Ausstellung des Landesmuseums finden. So wird ihnen vor Augen geführt, dass die rechte Szene nach wie vor mit dem „3. Reich“ sympathisiert und seine Folgen gutheißt.

Codes-Memory

Neonazis tragen nicht mehr Bomberjacke, Springerstiefel und Glatze. Das alte Bild hält sich hartnäckig, doch rechte Jugendliche lassen sich rein vom Äußeren kaum noch von anderen Jugendlichen unterscheiden. Mit geübtem Blick lassen sich doch auch diese erkennen. Die Schüler_innen bekommen unterschiedliche Codes und Symbole, die Neonazis auf ihrer Kleidung tragen und sollen diese ihrer entsprechenden Bedeutung zuordnen.

Filme zur Erziehung im Rechtsextremismus

Militärischer Drill, strenge Regeln, strukturierter Tagesab­lauf und die Erziehung hin zum tapferen Soldaten – dass Erziehung im „3. Reich“ so ablief ist, weithin bekannt. Weniger bekannt ist, dass die heutige rechte Szene ebenfalls ihre Jugend in Sommerlagern mit denselben An­sprüchen ausbildet. Die Schüler_innen sehen einen Film über ein Sommerlager der Hitlerjugend im Prinzenpark und einen Film über die seit 2009 verbotene „Heimattreue Deutsche Jugend“. Aufgabe ist es die Parallelen zu finden.

„Typisch deutsch!“ – Vorurteile und Feindbilder am Beispiel Musik

Juden, Menschen mit Behinderung, sozial Schwache, Schwarze, Migranten und Linke wurden im „Dritten Reich“ verfolgt, deportiert und ermordet. Hört man sich extrem rechte Musik an, wird schnell klar, dass sich die Feindbilder in der rechten Szene kaum ver­ändert haben. Anhand von Liedausschnitten und Textpassagen aus der rechten Musikszene sollen die Schüler_innen diese Feindbil­der herausfiltern. Eine kritische Auseinandersetzung mit Vorurteilen und der Frage, was ist überhaupt „typisch deutsch“?

Im Anschluss tauschen sich die Gruppen untereinander über die bearbeiteten Themen­ bereiche aus, so dass jeder Schüler_in einen Einblick in alle vier Themenbereiche bekommt.

Jeder Themenbereich kann auch als eigenständiger Workshop gebucht werden, so dass sich die Schüler_innen zum Beispiel nur mit dem Thema Kontinuitäten auseinandersetzen. Je nach Gruppengröße können die Themen und die Intensität angepasst werden.

Informationen und Kontakt

ARUG/ZDB

c/o

Zentrum Demokratische Bildung

Heinrich Nordhoff Straße 73

38440 Wolfsburg

Tel.: 05361/891305­0

Weitere Informationen

BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ