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„Ausstieg durch berufliche Integration!?  Betrieblicher Umgang mit Rechtsextremismus – eine ungenutzte Ressource“

Der Workshop wird anhand konkreter Fallbeispiele Chancen, Risiken und Möglichkeiten betrieblicher Arbeit gegen Rechtsextremismus, hier konkret: der Initiierung und Unterstützung von Ausstiegsprozessen durch den Betrieb aus der rechtsextremen Szene  beleuchten.

Ausgangspunkt ist die These, dass Arbeit, Ausbildung und damit verbundene berufliche Integration bei Vorhandensein spezifischer Handlungskonzepte eine wesentliche Ressource bei gelingender Ausstiegsarbeit und ein wichtiger Faktor der Erstansprache, der Erzeugung von „Motivationsdruck“ und zugleich persönliches „Anerkennungsfeld“ ist.

Wie sehen solche Handlungskonzepte aus? Unter welchen Bedingungen können sie zur Anwendung kommen?

Die Teilnehmer_innen des Workshops werden (ausgehend von konkreten Fallbeispielen)  gemeinsam eine Prozesskette betrieblicher Handlungsstrategien entwickeln und auf ihre Wirksamkeit überprüfen. Dazu gehören sowohl  Formen betrieblicher Positionierung (Betriebsvereinbarungen, Leitbilder etc.), (arbeits-)rechtliche Möglichkeiten der Auseinandersetzung, Beispiele gelingender Erstansprache rechtsextremer Mitarbeiter_innen, Option bei  privaten, öffentlichen oder betriebsinternen Aktivitäten,  Kooperationsmöglichkeiten betrieblicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen, betriebliche Sanktions- und Unterstützungsmöglichkeiten bei  Ausstiegsprozessen usw.

In diesem Zusammenhang wird dabei auch der Frage nachgegangen, warum gewerkschaftliche Organisierung keine automatische „Immunisierung“ in Bezug auf rechtsextreme Einstellungen bedeutet.

Schließlich werden  good-practice Beispiele gelungener, weil demokratisch-partizipativer Bildungsangebote für Azubis vorgestellt und dokumentiert.

BMFSFJ DL mitFoerderzusatz RZ