Gewaltprävention, pädagogisch-präventive und therapeutische Arbeit

Die präventiv-pädagogische Arbeit als Teil des Arbeitsbereichs der Gewaltprävention gehört seit Bestehen der ARUG zu dessen Kernrepertoire. So werden in diesem Arbeitsbereich seit vielen Jahren sowohl Seminare und Workshops in Schulen als auch im Bereich des Freiwilligendienstes (FSJ, BFD) mit den Themen „Antigewalttraining“ (AGT) bzw. „Selbstfindung/Selbstbehauptung“, „Rechtsextremismus-Erkennen, Gegenkultur und Gegenargumente“ und Pädagogischtherapeutische Arbeit mit StraftäterInnen – Methodik, Ziele und Chancen“ angeboten. Hinzu kommt als weiterer Schwerpunkt im Bereich der Gewaltprävention die therapeutische Gruppen und Einzelfallarbeit (Konfliktmanagementtraining/ Verhaltenstherapie zur Aggressions-, Impuls und Affektkontrolle) in dessen Zusammenhang Gruppensettings mit delinquenten Jugendlichen für Träger der Jugendhilfe und Einzelfallarbeit mit erwachsenen GewalttäterInnen bzw. StraftäterInnen im Auftrag des Jugendamtes Braunschweig und des AJSD Braunschweig mit angegliederten Regionalbüros organisiert und durchgeführt werden.

Der Arbeit in den Tätigkeitsfeldern der Gewaltprävention liegt das selbst entwickelte und konzipierte „Drei Säulen Modell“ zu Grunde. Hierbei sollen die AdressatInnen in die Lage versetzt werden:

  1. „Eigen-Wertigkeit“ für sich selbst zu erfassen und „sich-selbst-bewusst-zu-werden“, sowie ein Begriff bzw. einen Blick für das eigene Glück zu bekommen (diese „Eigen-Wertigkeit“ sollen die AdressatInnen als Gegenpol zu „negativen“ Gefühlszuständen, wie z.B. Wut, Ängste oder Enttäuschung, nutzen);
  2. „Sichtweisen“ zulassen und Empathie leben bzw. geben, aus der selbst generierten „Eigen-Wertigkeit“ die Wertigkeit anderer Menschen, auch in Konfliktsituationen, erfahren bzw. anerkennen sowie einen tragfähigen empathischen Zugang zu anderen Menschen über die emotionale „Selbstbewusstwerdung“ finden;
  3. „Eigen-Mächtigkeit“ erleben, d. h. aufgrund der unter Punkt eins und zwei vermittelten Inhalte und Methoden sein neu erlerntes Handlungsrepertoires auch zu nutzenund andere Mensch, in Alltags- oder Konfliktsituationen, weder psychisch noch physisch unter Druck zu setzen, sondern geleitet von seiner „Eigen-Wertigkeit“ gewaltfrei zu handeln (und dies nicht nur aus Angst vor Sanktionen oder anderen pragmatische Gründen).

Arbeitsbereich: "Gewaltprävention, pädagogisch-präventive und therapeutische Arbeit"

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